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Danmarks Museum for Lystsejlads

Das Dänische Freizeitsegelmuseum erzählt die Geschichte des Segelsports

Nach  mehr als 20 Jahren in Schloss Valdemar hat Dänemarks Museum für Segelsport jetzt die Möglichkeit erhalten, in eine große Ausstellungshalle am Hafen in Svendborg zu ziehen. Die große Halle am Hafen in Svendborg gibt uns fantastische Möglichkeiten, erzählt Martin Stockholm, einer der Verantwortlichen für das Museum.
- Wir können hier Teile unserer Sammlung ausstellen, die noch nie zuvor gezeigt worden ist. Wenn wir alles miteinbeziehen, hat das Museum über 130 Fahrzeuge – von kleinen Jollen und klassischen Kajaks bis hin zu historischen Booten wie z.B. das Starboot „Leise“, das das olympische Feuer transportiert hat oder Dänemarks kleinster Spitzgatter „Bette Ole“, der nur vier Meter lang ist.
Darüber hinaus haben wir haufenweise spannende Gegenstände, darunter Paul Elvstrøms Stoppuhr aus der Zeit, als er zum ersten Mal bei den Olympischen Spielen gewann oder die erste zusammenbaute Topplaterne der Welt, die eine dänische Erfindung ist, erzählt Martin Stockholm.

Fremdenführungen können das ganze Jahr über arrangiert werden.

SONDERAUSSTELLUNG vom 12. Mai bis 7. August 2022: Henry Rasmussen – Bootsbauer im Schatten des Zweiten Weltkriegs

In den Räumlichkeiten des Dänischen Freizeitsegelmuseums zeigt das Svendborg Museum die Ausstellung über Henry Rasmussen. Hier kommen Sie der Geschichte des weltberühmten Bootsbauers und Einwohners von Svendborg, Henry Rasmussen, ganz nah. 1941 übernahm er Gl. Pferdegartenhof in Svendborgsund. Die Freude war sowohl bei Henry als auch bei Svendborg groß. Mit der Gründung einer weltberühmten Werft in Deutschland holte sich die Stadt ein weitsichtiges und wohlhabendes Stadtkind zurück. Henry übernahm den Hof, von dem seine Familie 1895 mehr oder weniger vertrieben worden war. Nicht alles war Freude und Traurigkeit. Während der Besetzung arbeitete die Werft für die deutsche Marine und wurde dadurch zu einem aktiven Sabotageziel. Die Geschichte seiner Zeit in Svendborgsund beinhaltet Sabotage, Beschlagnahmungen und Wehrpflichtvorwürfe. Die Ausstellung basiert u.a. in den eigenen Aufzeichnungen der Familie und erzählt die Geschichte von Rasmussen vor, während und nach der Besetzung. Es gibt freien Eintritt.

Die Ausstellung ist an ausgewählten Tagen von 11-17 Uhr geöffnet .

Weitere Informationen unter www.søfartsbyensvendborg.dk